Sie finden im Folgenden eine Übersicht zu den wichtigsten Kennzahlen des Schienenpersonennahverkehrs, die die BAG-SPNV kontinuierlich erhebt. (Aktuell: Marktreport 2015/16)

Betriebs- und Beförderungsleistung

Von 2002 bis 2014 konnten die Aufgabenträger des SPNV die Betriebsleistung, das heißt die gefahrenen Zugkilometer, von 605 auf 659 Millionen Kilometer steigern. Gleichzeitig stieg die Beförderungsleistung, d.h. die Zahl der von Fahrgästen im SPNV zurückgelegten Kilometer, von 38 Mrd. Kilometer auf 53 Mrd. Kilometer im Jahr 2014. Dass die Fahrgastkilometer deutlich schneller gestiegen sind als die Zugkilometer weist darauf hin, dass die Auslastung der Züge sich verbessert hat.

Diagramm Betriebs- und Beförderungsleistung

Die Beförderungsleistung hat seit 2002 um 40% zugenommen, während die Betriebsleistung nur
unwesentlich gestiegen ist - die Züge sind immer besser ausgelastet.

Wettbewerb

Die folgende Darstellung zeigt, in welchem Umfang die verschiedenen Verkehrsunternehmen in Deutschland im Jahr 2016 aktiv im SPNV-Markt waren. Der Marktanteil der DB AG liegt aktuell noch bei 67%. Voraussichtlich wird jedoch der Anteil der Wettbewerber am gesamten Markt weiterhin sukzessive steigen.

Grafik EVU-Leistungsverteilung

 Um die regionale Leistungsverteilung der EVU für das Jahr 2016 zu sehen, klicken Sie bitte auf das Bild.

Vergabe

Die nachfolgende Grafik zeigt die neu vergebenen und geplanten SPNV-Verkehrsleistungen nach Jahr der Betriebsaufnahme 2014 – 2020 (Stand Dezember 2015).

Die aktuell geplanten Vergaben mit Betriebsaufnahmen in den kommenden Jahren zeigen, in welchem Umfang Verkehrsleistungen bis 2020 (neu) vergeben werden und welcher Anteil davon bereits vergeben bzw. noch wettbewerblich zugänglich ist.

Diagramm neu vergebene und geplante SPNV-Verkehrsleistungen bis 2020
Mittelverwendung

Die Finanzierung des SPNV erfolgt vor allem über Regionalisierungsmittel. Die Regionalisierungsmittel werden vom Bund an die Länder gezahlt, die Aufgabenträger verwenden die Mittel zur Bestellung von SPNV-Leistungen. Die Höhe der Regionalisierungsmittel liegt ab 2016 bei 8 Mrd. € mit einer Dynamisierung von 1,8%.

Der größte Kostenfaktor sind Trassen und Stationen. Der Anteil der Entgelte für die Nutzung der Infrastruktur an den Gesamtkosten liegt mittlerweile bei gut 50% und steigt weiter.

Diagramm Mittelverwendung
7 gute Gründe für den Zug

2002 fuhr jeder Fahrgast durchschnittlich 39 km pro
Monat mit dem Zug. Zehn Jahre später waren es schon
52 km.
Der Schienenpersonennahverkehr wird immer beliebter
und entwickelt sich rasant positiv. Schon heute ist er ein
überaus erfolgreiches Mobilitätsmodell und tut sogar
vierfach gut: der Umwelt, den Fahrgästen, der Region und
der Wirtschaft. Sie wollen mehr wissen? Besuchen Sie:

www.die-besserfahrer.de

oder laden Sie sich den Flyer hier herunter.