Berlin, den 14. Januar 2019.

„Die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit des Schienenpersonenfernverkehrs (SPFV) ist schlecht und muss verbessert werden. Dabei ist aber darauf zu achten, dass dies nicht zulasten des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) geht,“ so Frank Zerban, Hauptgeschäftsführer der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs (BAG-SPNV), vor dem für morgen anberaumten Gespräch des Bahnvorstands mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, bei dem dieses Thema laut Zeitungsberichten vom Wochenende eine wichtige Rolle spielen soll.

Berlin, den 14. Januar 2019. „Der Personalmangel, insbesondere bei Triebfahrzeugführern, ist für die Eisenbahnverkehrsunternehmen derzeit das drängendste Problem. Er trifft inzwischen alle Regionen Deutschlands und auch alle Verkehrsunternehmen gleichermaßen. Unternehmen und Aufgabenträger tun wirklich alles, was sie können, um dem Mangel Herr zu werden. Die Verbände BAG SPNV und mofair diskutieren mit dem Bund, dass er verstärkt eine koordinierende Rolle übernimmt und mit uns ein breites Bündnis aus Politik, Unternehmen, Aufgabenträgern, und Gewerkschaften schmieden hilft. So können wir gemeinsam deutlich machen, dass Bahnberufe attraktiv, herausfordernd und vor allem zukunftssicher sind und so die Bahnbranche ein besseres Image bekommen sollte “, sagten Susanne Henckel, Präsidentin der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger im SPNV (BAG-SPNV) und Stephan Krenz, Präsident von mofair, dem Verband der Wettbewerbsbahnen im Schienenpersonenverkehr, nach einem Treffen mit Enak Ferlemann, dem Beauftragten des Bundes für den Schienenverkehr.

Berlin, den 12. Dezember 2018. „Verdoppelung der Fahrgastzahlen? Mehr Kapazitäten!“ unter diesem Titel fanden gestern in Berlin die 14. Berliner Bahngespräche der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV) statt. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das Ziel der Bundesregierung, die Fahrgastzahlen bis 2030 zu verdoppeln, trotz der schon heute vorhandenen Engpässe auf der Schiene erreicht werden kann. Rund 120 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten, welche Maßnahmen notwendig sind, damit die Schienenkapazitäten besser genutzt und mehr Verkehr auf die Schiene verlagert werden kann.

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