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Mit einem neuen Teilnahmerekord fand gestern in Fulda die diesjährige Fachveranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV e.V. (BAG-SPNV) statt: 330 Teilnehmer waren gekommen, um über aktuelle Herausforderungen für die Schiene zu diskutieren. Am Vormittag stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie trotz knapper Kapazitäten eine Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene gelingen kann, und wie die regulatorischen Instrumente für die Verteilung der knappen Ressource Infrastruktur aussehen. Susanne Henckel, Mitglied im Präsidium der BAG-SPNV, plädierte in Ihrer Begrüßung für mehr Phantasie bei der Verlagerung von Verkehr auf die Schiene und forderte dazu auf, den Umweltverbund zum Mobilitätsverbund zu machen. Auch Prof. Dr. Heiner Monheim, raumkom, plädierte in seinem Vortrag für neue Konzepte und eine Politik, die nicht das Auto, sondern konsequent den Umweltverbund fördern Der vorrangige Grund dafür, dass die Verkehrswende bisher noch immer nicht gelungen ist, sei ein „Denkstau im Kopf“, der immer wieder das Auto und den Ausbau von Straßen präferiere. Diese alten Denkmuster müssten überwunden, Alternativen für umweltverträgliche Mobilität besser kommuniziert und vermarktet werden. Darüber hinaus notwendig sei eine „Bahnreform II“. Dabei sei es wichtig, sich mehr als bisher auf den ländlichen Raum zu konzentrieren sowie auf den touristischen und Freizeitverkehr.

 

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV) begrüßt die im Koalitionsvertag von CDU, CSU und SPD genannten Maßnahmen zur Stärkung der Schiene. „Die genannten Maßnahmen sind ein Schritt in die richtige Richtung“, sagt Dr. Thomas Geyer, Präsident der BAG-SPNV. “Vor allem den Vorsatz, auf Bundesebene einen hochrangigen Beauftragten für den Schienenverkehr einzusetzen, bedeutet für die Schiene eine Stärkung, die in unser aller Sinne ist.“

 

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV) hat in ihrer Mitgliederversammlung am 01.02.2018 der vorzeitigen Vertragsverlängerung ihres Hauptgeschäftsführers, Frank Zerban (50), zugestimmt. Damit wird er ab 01.06.2019 für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren bestellt.

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Renate Bader
Pressesprecherin


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Tel.: 030 81 61 60 99-4
Fax: 030 81 61 60 99-9
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Pressefoto Frank Zerban