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Der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV). Dr. Thomas Geyer, hat dem neuen Verkehrsminister, Andreas Scheuer (CSU) zu seiner heutigen Ernennung gratuliert. Dabei wünschte er Scheuer „alles Gute für die Ausübung dieses für die Zukunft der Mobilität in Deutschland so wichtigen Amtes.“

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV (BAG-SPNV) begrüßt es, dass nun nach dem Mitgliederentscheid der SPD eine neue Bundesregierung an den Start gehen kann. „Damit ist der Weg nun frei, die im Koalitionsvertag genannten Maßnahmen zur Stärkung der Schiene Wirklichkeit werden zu lassen“, sagt Dr. Thomas Geyer, Präsident der BAG-SPNV. Und zur gestern bekannt gewordenen Benennung von Andreas Scheuer (CSU) als künftigen Bundesverkehrsminister: „Wir gratulieren Andreas Scheuer und hoffen, dass er den Weg frei machen wird für die Umsetzung moderner Verkehrskonzepte, in denen der umweltfreundlichen Schiene eine wesentliche Rolle zukommt.“

 

Mit einem neuen Teilnahmerekord fand gestern in Fulda die diesjährige Fachveranstaltung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Aufgabenträger des SPNV e.V. (BAG-SPNV) statt: 330 Teilnehmer waren gekommen, um über aktuelle Herausforderungen für die Schiene zu diskutieren. Am Vormittag stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie trotz knapper Kapazitäten eine Verlagerung von mehr Verkehr auf die Schiene gelingen kann, und wie die regulatorischen Instrumente für die Verteilung der knappen Ressource Infrastruktur aussehen. Susanne Henckel, Mitglied im Präsidium der BAG-SPNV, plädierte in Ihrer Begrüßung für mehr Phantasie bei der Verlagerung von Verkehr auf die Schiene und forderte dazu auf, den Umweltverbund zum Mobilitätsverbund zu machen. Auch Prof. Dr. Heiner Monheim, raumkom, plädierte in seinem Vortrag für neue Konzepte und eine Politik, die nicht das Auto, sondern konsequent den Umweltverbund fördern Der vorrangige Grund dafür, dass die Verkehrswende bisher noch immer nicht gelungen ist, sei ein „Denkstau im Kopf“, der immer wieder das Auto und den Ausbau von Straßen präferiere. Diese alten Denkmuster müssten überwunden, Alternativen für umweltverträgliche Mobilität besser kommuniziert und vermarktet werden. Darüber hinaus notwendig sei eine „Bahnreform II“. Dabei sei es wichtig, sich mehr als bisher auf den ländlichen Raum zu konzentrieren sowie auf den touristischen und Freizeitverkehr.

 

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Pressefoto Frank Zerban